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Schwierige Aufgaben in weltweit unruhigen Zeiten

 

SPD-Kreistagsfraktion informiert sich aus 1.Hand – Besuch bei der Bundeswehr

 

Die grundlegend veränderte sicherheitspolitische Situation in Europa und der Welt verändert auch die Aufgaben unserer Bundeswehr. So ist die Bundeswehr zu einem Instrument einer umfassend angelegten, vorausschauenden Sicherheits- und Verteidigungspolitik geworden.

Sicherheit und Schutz Deutschlands und seiner Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten, ist das oberste Ziel deutscher Sicherheitspolitik. Einsätze zur internationalen Konfliktverhütung und Krisenbewältigung – einschließlich des Kampfes gegen den internationalen Terrorismus – stellen für die Bundeswehr auf absehbare Zeit die wahrscheinlicheren Aufgaben dar, prägen maßgeblich das Fähigskeitsprofil der Bundeswehr und sind daher strukturbestimmend.

Um diesen neuen Anforderungen gerecht zu werden unterzieht sich die Bundeswehr einem fortlaufenden, vorausschauenden Anpassungsprozess, der „Transformation“.

Diese Feststellungen waren die Quintessenz des Vortrages „Deutsche Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik“ den Hauptmann Dennis Weber den interessierten Gästen der SPD-Kreistagsfraktion Schweinfurt, verstärkt durch weitere kommunale Vertreter, in der Kaserne des Standortes Veitshöchheim hielt. Er und Hauptmann Maximilian von Reden, der die Besucher in Empfang genommen hatte und ihnen den Standort vorstellte, beide von der Division Luftbewegliche Operationen, sind die Jugendoffiziere des Standortes.

Weitere Stichworte des Vortrages waren die Globalisierung des Terrors, die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen (Proliferation), Piratenangriffe, globale Klimaprobleme bis hin zu Hunger und Drogen in der Welt. Landesverteidigung ist weiterhin wichtig, aber es gilt eine „Vernetzte Sicherheit“ herzustellen, die alle Aspekte weltweit mit einbezieht.

Oberleutnant Klapproth, Wehrdienstberatungsoffizier, berichtete über die Bundeswehr als Arbeitgeber, von der Ausbildungswerkstatt am Standort Hammelburg, über die  Besoldung der Soldaten und über die verschiedenen Modelle der Verpflichtungszeiten. Er bestätigte, dass kein Wehrpflichtiger zum Auslandseinsatz kommt, außer er verpflichtet sich freiwillig.

Nach dem Abendessen berichtete Hauptfeldwebel Schmitt, Pressereferent der Division, von seinem Auslandseinsatz in Afghanistan. Er war mit dem 17. Deutschen Einsatzkontingent im Rahmen der ISAF in Kundus und zeigte mit beeindruckenden Bildern das schwierige Alltagsleben der Soldaten. Interessierte Rückfragen ergaben, dass die Deutschen auch in Afghanistan an die deutschen Umweltgesetze gebunden sind, egal ob es die Erstellung der Unterkünfte oder die Wasserver- und entsorgung betrifft.

Fraktionsvorsitzender Hartmut Bräuer bedankte sich bei den Gastgebern und konnte ihnen versichern, dass man mit einem aktuellen und realistischen Bild von der neuen Bundeswehr nach Hause fahren wird.

 

SPD Ortsverein Gerolzhofen  | info@spd-gerolzhofen.de